Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, fande ich es irgendwie schwierig! Insgesamt waren die ersten zehn bis fünfzehn Seiten anstrengend und ich konnte mich nicht so wirklich ins Buch vertiefen.
Aber nach einem Kapitel war ich dann drin und fand es gar nicht mehr schwierig der Handlung zu folgen und jetzt wo ich einmal drin bin, möchte ich am liebsten nicht mehr aufhören zu lesen.
Viele haben mir gesagt, dass ich lieber mit einem anderen Buch von Murakami starten sollte, denn „1Q84“ wäre für einen Einsteiger zu schwierig (das Wort wurde wirklich benutzt). Irgendwie konnte ich diesem Gedankengang da schon nicht folgen, aber jetzt noch weniger. Der Einstieg ist zugegeben schwierig, aber danach wird es viel besser. Da ich kein anderes Buch von Murakami bisher gelesen habe kann ich kein Vergleich ziehen und über den üblichen Murakami-Stil kann ich demnach auch nicht sprechen, aber nach über 200 Seiten kann ich schon irgendwie etwas erkennen, was in diesem Buch immer wieder auftaucht. Wie ich das nennen oder beschrieben soll, weiß ich nicht – es ist irgendwie murakamisch.
Die beiden Hauptcharakter finde ich sehr interessant gestaltet und natürlich weiß ich noch ziemlich wenig über die Personen, aber gerade das macht einen Teil des "1Q84“-Charmes aus. Von beiden Charakteren erfährt der Leser stets die Gedanken, die einen Einblick in die Verhaltensweisen geben.
Die Handlung ist bisher sehr interessant und reizt auf jeden Fall, weiterzulesen. So redigiert Tengo, einer der beiden Hauptcharaktere, ein stilistisch mieses Manuskript, um dieses mit seinem Redakteur für einen Wettbewerb einzureichen. Hier bin ich besonders neugierig auf das Manuskript und bin gespannt, was der Leser noch alles erfahren wird.
Die zweite Hauptperson in dem Buch ist die Profikillerin Aomame, die mich besonders reizt. Hier will ich wissen, wie es mit ihrem Job weitergeht und vor allem, wie sie auf diesen Job kam. Ich hoffe doch sehr, dass Murakami entweder in diesem Buch oder in der Fortsetzung alle Rätsel löst.
Außerdem bin ich sehr darauf gespannt, wie Murakami die beiden Handlungsstränge (jeder Charakter hat seinen eigenen Handlungsstrang) verbinden wird. Ich habe da eine kleine Vermutung, aber dazu möchte ich hier lieber noch nichts sagen.
Soweit zu meiner Leseerfahrung mit dem Murakami innerhalb der ersten zwei Wochen. Jetzt werde ich weiterlesen!
Bis in zwei Wochen dann!